Das Projekt ist genau die Art, die Eurostars 3 fördert: eine KMU-geführte, transnationale, marktorientierte F&E-Kooperation unter drei Jahren. Die Partner bewerben sich gemeinsam zu einem Eurostars-Stichtag, und jeder wird von seiner eigenen nationalen Stelle gefördert. Die förderfähigen Kosten des deutschen Partners werden von seinem Forschungs- und Entwicklungspersonal dominiert, dazu projektbezogenes Material; beim deutschen Ko-Förderungssatz beläuft sich sein geförderter Anteil auf etwa 460.000 EUR. Der Partner im Ausland wird parallel von seinem eigenen Land gefördert.
Eurostars läuft auf festen Stichtagen. Das Konsortium, geführt von einem F&E-treibenden KMU, mit mindestens zwei Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern, reicht einen gemeinsamen Antrag ein, der das gemeinsame Projekt, die Aufgabenteilung und die Marktambition beschreibt. Der Antrag wird zentral bewertet, und im Erfolgsfall wird jeder Partner über seine eigene nationale Stelle unter dieser gemeinsamen Entscheidung gefördert, zum Satz seines eigenen Landes. Für den deutschen Partner bedeutet das Förderung vom Bundesforschungsministerium in Höhe von rund der Hälfte seiner förderfähigen Kosten, national ausgezahlt, obwohl Projekt und Bewertung international sind. Die Partnerrollen und die Budgetaufteilung früh so zu planen, dass die nationale Förderung jedes Partners passt, gehört zum Aufbau eines starken Antrags.