Das Gerät ist eine Deep-Tech-Innovation, die skaliert wird, mit genau dem Risiko und der Wirkung, auf die der EIC Accelerator abzielt. Der Zuschuss finanziert die verbleibende Entwicklung und die Prüfstandtests, die nötig sind, um das Design in Klinikqualität zu validieren, die Kosten für Fertigstellung und Nachweis des Geräts, die sich auf rund 2,4 Mio. EUR belaufen. Das Unternehmen kann zusätzlich eine Eigenkapitalbeteiligung des EIC Fund suchen, um die Skalierung und den Markteintritt zu finanzieren, sodass dasselbe Instrument sowohl den letzten nicht-verwässernden Entwicklungsschritt als auch das darauf folgende Wachstumskapital abdecken kann.
Der EIC Accelerator ist ein mehrstufiger, hochselektiver Wettbewerb. Ein Unternehmen reicht zuerst einen kurzen Antrag ein, dann einen vollständigen Businessplan und pitcht schließlich in einem Interview vor einer Jury; nur Anträge, die jede Stufe bestehen, kommen weiter. Er richtet sich an Innovationen jenseits der frühen Forschung, typischerweise mit einem funktionierenden, in einer relevanten Umgebung validierten Prototyp, und er gewichtet den bahnbrechenden Charakter der Technologie, die Stärke des Teams sowie das Markt- und Wirkungspotenzial. Der Zuschuss kann für sich allein beantragt werden oder als Blended Finance zusammen mit einer Eigenkapitalinvestition des EIC Fund für die Skalierung. Weil die Latte hoch und die Vorbereitung umfangreich ist, ist eine klare, belegbare Begründung sowohl für die Innovation als auch für den Markt unerlässlich.