Das Projekt ist forschungsintensiv, hochtechnologisch und risikoreich, genau dafür ist EXIST-Forschungstransfer da. Die Hochschule stellt den Antrag im Namen des Teams und stellt einen Mentor sowie die Nutzung ihrer Infrastruktur bereit; die Förderung finanziert die Stellen der Gründer und das Material für die Entwicklungsarbeit über das Projekt hinweg, mit einem Gesamtvolumen von etwa 430.000 € über die Laufzeit. Das Team entwickelt das Ergebnis in Richtung eines ersten Produkts und bereitet die Unternehmensgründung vor, mit der Option auf eine Anschlussförderung, sobald das Unternehmen gegründet ist.
EXIST-Forschungstransfer läuft in zwei Phasen. Phase I, vor der Unternehmensgründung, fördert das Gründungsteam und die Entwicklung an der Gasteinrichtung, wobei die Stellen des Teams und das Materialbudget den Großteil des Volumens von bis zu 430.000 EUR ausmachen. Sobald die Technologie und der Business Case ausreichend belegt sind, um zu gründen, ko-finanziert Phase II das junge Unternehmen mit einem Zuschuss von bis zu rund 180.000 EUR zu einer Quote von 50 Prozent, sodass das Unternehmen die andere Hälfte beisteuert. Anträge werden zu festen Fristen eingereicht, in der Regel zweimal im Jahr, und die Stärke der Forschung sowie die Glaubwürdigkeit des Wegs zum Unternehmen wiegen in der Bewertung schwer.