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Biotechnologie · Fallstudie

Forschungszulage für Biotech: Laborautomatisierung als F&E-Fall.

Ein Biotech-Unternehmen förderte ein vollautomatisiertes System für Zellkultivierung, Mechanik, Steuerung und Biologie in einem Projekt, auf einer förderfähigen Basis über 1,3 Mio. €.

€325,000
Forschungszulage bewilligt
1,3 Mio. €
Förderbasis
25%
KMU-Förderquote
Auf einen Blick

Das Mandat in Zahlen

IndustrieBiotechnologieLaborautomatisierung, Zellkultivierung
Forschungszulage bewilligt325.000 €Voll anrechenbar, als Barauszahlung
Förderfähige Basis1,3 Mio. €
SzenarioSauber bescheinigt
Projekte1
KMU-Förderquote25%
Über das Unternehmen

Das Unternehmen und die F&E darunter

Das Unternehmen entwickelt ein System, das einen zuvor stark manuellen, fehleranfälligen Laborprozess vollständig automatisiert: das Passagieren und Kultivieren von Zellen. Das ist nicht nur ein maschinenbauliches Problem. Lebende Zellen reagieren empfindlich auf Handhabung, Timing und Umgebung. Ein System, das diesen biologischen Prozess zuverlässig, reproduzierbar und schonend automatisiert, muss Mechanik, Steuerung und biologische Anforderungen zugleich beherrschen.

Die wissenschaftlich-technische Unsicherheit liegt genau in dieser Verzahnung, und damit der Förderkern.

Die Herausforderung

Wo die Förderung wirklich saß

Interdisziplinäre Projekte haben eine typische Schwäche im Antrag: Sie zerfasern. Mechanik, Software und Biologie nebeneinanderzustellen, ohne den gemeinsamen technischen Kern zu benennen, verliert die Prüfung. Die Frage ist nicht, ob jede einzelne Disziplin Standard ist, sondern ob ihre Integration in ein zuverlässig funktionierendes System an einen offenen Ausgang gebunden war.

Zweite Aufgabe: Auch hier wurde ein Teil extern entwickelt. Die Förderfähigkeit dieser Auftragsforschung musste gesichert werden.

Neuheit Technisches Risiko / Unsicherheit Systematisches Vorgehen
Unser Ansatz

So haben wir den Fall aufgebaut

Wir haben das Projekt um seinen integrativen Kern herum aufgebaut: die zuverlässige, reproduzierbare und zellschonende Automatisierung eines sensiblen biologischen Prozesses. Wir haben die technische Unsicherheit an dieser Schnittstelle verortet, nicht in den einzelnen Disziplinen, sondern in ihrem Zusammenspiel. Der Lösungsweg wurde als kausale Kette mit Zwischenergebnissen dargestellt, mit konkreten Anforderungen an Reproduzierbarkeit und Zellverträglichkeit.

Wo externe Partner ein eigenständiges technisches Problem gelöst haben, haben wir die Auftragsforschung als förderfähig eingestuft und von reiner Lieferung getrennt. Das Projekt wurde sauber zertifiziert.

Wie der Fall sich bewegte

Integrativer Kern
Mechanik, Steuerung, Biologie
Dokumentiert
Reproduzierbarkeit als Maßstab
Zertifiziert
Sauber gewährt

Woraus die förderfähige Basis bestand

Inhouse ~70 %Auftragsforschung ~30 %
Interne PersonalarbeitAuftragsforschung (anerkannt)

Förderfähige Basis über 1,3 Mio. € aus Eigenleistung plus anerkannter Auftragsforschung. Die dargestellte Aufteilung ist beispielhaft.

Das Ergebnis

Eine Forschungszulage von 325.000 €.

Die förderfähige Basis liegt in der Größenordnung von über 1,3 Mio. EUR, aus Eigenleistung und anerkannter Auftragsforschung. Beim für die betreffenden Wirtschaftsjahre geltenden Satz von 25 % ergibt das eine Forschungszulage im mittleren sechsstelligen Bereich. Für ein Biotech-Unternehmen ist das ein wichtiger, nicht rückzahlbarer Finanzierungsbeitrag in einer kapitalintensiven Entwicklungsphase.

Förderfähige Basis 1,3 Mio. € · KMU-Satz 25 %
Sauber bescheinigtDas Ergebnis des Mandats.
Förderfähige Basis 1,3 Mio. €Anerkannte Kosten, auf denen die Zulage berechnet wird.
KMU-Satz 25 %Auf die förderfähige Basis angewendet.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Was andere Unternehmen lernen können

Interdisziplinäre Life-Science-Entwicklung ist ein starker Förderfall, wenn der gemeinsame Kern stimmt. Drei Punkte sind entscheidend:

01

Benenne den integrativen Kern

In Projekten, die Mechanik, Software und Biologie umspannen, liegt das Risiko meist im Zusammenspiel. Der Antrag muss genau das ins Zentrum stellen, nicht die einzelnen Disziplinen.

02

Reproduzierbarkeit als Maßstab

Gerade in der Biologie überzeugt der Antrag durch konkrete Anforderungen an Reproduzierbarkeit, Stabilität und den schonenden Umgang mit lebenden Systemen.

03

Auftragsforschung sauber abgrenzen

Wo externe Partner ein eigenständiges technisches Problem lösen, ist die Arbeit förderfähig – wenn sie ergebnisorientiert beauftragt und als solche dargestellt wird.

Biotechnologie und Laborautomation verbinden mehrere Disziplinen, Mechanik, Steuerung, Biologie, und genau diese Kombination ist oft der Förderkern.
BeFunded Zur Forschungszulage
FAQ

Deine Fragen, beantwortet

Die häufigsten Fragen zu dieser Art von Fall. Kurze Antwort zuerst, Details danach.

Ja, wenn die Automatisierung eines Prozesses mit echter technischer Unsicherheit verbunden ist, etwa der zuverlässigen, reproduzierbaren Automatisierung sensibler biologischer Abläufe. Das bloße Integrieren von Standardkomponenten ohne offenes Risiko ist es nicht.

Ja. Entscheidend ist, dass der gemeinsame technische Kern, oft das Zusammenspiel der Disziplinen, die wissenschaftlich-technische Unsicherheit trägt und im Antrag klar herausgearbeitet ist.

Ja, wenn ein neues oder wesentlich verbessertes Gerät oder Verfahren mit offenem Ausgang entwickelt wird. Die experimentelle Entwicklung bis zum funktionsfähigen Prototyp ist förderfähig.

Der erhöhte KMU-Satz von 35 % gilt ab dem Wirtschaftsjahr 2024. Endet das Projekt früher, gilt der Basissatz von 25 %.

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Prüfe, ob deine F&E für die Forschungszulage qualifiziert

Erzähl uns von deinem Projekt. Einer unserer Förderberater prüft deinen Fall von Hand und kommt dann entweder mit Feedback oder ein paar Rückfragen zurück. Unverbindlich.

  • Ob deine F&E für die Zulage qualifiziert
  • Ein erster Anhaltspunkt für den Betrag, den du zurückholen könntest
  • Was vorzubereiten ist, auch für 2022 und 2023

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