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Energie · Fallstudie

Höhe der Forschungszulage: Millionen über zwei Energieprojekte.

Ein Unternehmen, das Infrastruktur für dezentrale Energiemärkte baut, betrieb über Jahre zwei personalintensive Projekte. Zusammen erreichten sie eine förderfähige Basis von nahezu 8 Mio. €.

2,8 Mio. €
Forschungszulage bewilligt
8 Mio. €
Förderbasis
Bis zu 35 %
KMU-Förderquote
Auf einen Blick

Das Mandat in Zahlen

IndustrieEnergie / BlockchainDezentrale Energiemärkte
Forschungszulage bewilligt2,8 Mio. ۆber die Laufzeit, beide Projekte
Förderfähige Basis8 Mio. €
SzenarioZwei Projekte, beide bescheinigt
Projekte2 (beide zertifiziert)
KMU-FörderquoteBis zu 35 %
Über das Unternehmen

Das Unternehmen und die F&E darunter

Das Unternehmen entwickelt Infrastruktur für dezentrale Energiemärkte: Systeme, die verteilte Energieressourcen in Strommärkte und Netzbetrieb integrieren, sowie ein überprüfbares, dezentrales Register für die Umweltattribute nachhaltiger Rohstoffe. Das ist langfristige, tief technische Arbeit mit einem großen, hochqualifizierten Entwicklungsteam.

Über mehrere Jahre summiert sich das zu erheblichem Personalaufwand. Genau das ist der Kern der Forschungszulage: Sie fördert in erster Linie die eigene Entwicklungsarbeit eines Unternehmens, berechnet auf den förderfähigen Personalkosten.

Die Herausforderung

Wo die Förderung wirklich saß

Große, langlaufende Entwicklungsprogramme schaffen zwei Aufgaben. Erstens die saubere Strukturierung: Ein breites Entwicklungsfeld muss in klar abgegrenzte Projekte aufgeteilt werden, jedes mit eigenem technischen Ziel, eigenem Risiko und eigenem Lösungsweg. Alles in ein einziges, diffuses Projekt zu packen, schwächt die Zertifizierbarkeit.

Zweitens der korrekte Umgang mit der Cut-off- und Deckelungslogik. Der Zeitpunkt des Projektstarts bestimmt den anwendbaren Förderzeitraum und damit die Obergrenzen und Sätze. Ein früher Projektstart löst andere jährliche Obergrenzen für die förderfähige Basis aus als spätere Projekte. Über mehrere Jahre und zwei Projekte hinweg muss dies sauber zusammengeführt werden.

Neuheit Technisches Risiko / Unsicherheit Systematisches Vorgehen
Unser Ansatz

So haben wir den Fall aufgebaut

Wir haben das Programm in zwei eigenständige Projekte gegliedert, jedes mit einem klar definierten technischen Ziel, seiner eigenen wissenschaftlich-technischen Unsicherheit und einem nachvollziehbaren Lösungsweg. So trägt jedes Projekt die drei Kriterien für sich.

Wir haben die Ausgaben entlang der Wirtschaftsjahre aufbereitet, mit Eigenleistung als Kern der förderfähigen Basis und anerkannter Auftragsforschung als Ergänzung. Dabei haben wir die periodenabhängigen Obergrenzen und Sätze pro Jahr berücksichtigt, sodass jeder Euro im richtigen Jahr und zum richtigen Satz wirkt. Beide Projekte wurden zertifiziert.

Wie der Fall sich bewegte

Abgegrenzt
In 2 saubere Projekte aufgeteilt
Dokumentiert
Jahr für Jahr, periodengerecht
Zertifiziert
Beide Projekte bewilligt

Woraus die förderfähige Basis bestand

Eigenleistung ~80 %Auftragsforschung ~20 %
Interne PersonalarbeitAuftragsforschung

Förderfähige Basis rund 8 Millionen €, überwiegend Eigenleistung über etwa sechs Jahre und zwei Projekte. Die gezeigte Aufteilung ist illustrativ.

Das Ergebnis

Eine Forschungszulage von 2,8 Mio. €.

Insgesamt ergibt das eine förderfähige Basis in der Größenordnung von rund 8 Mio. €. Über die gesamte Laufzeit und beide Projekte hinweg bewegt sich die Forschungszulage in den Millionen. Für ein Programm dieser Größe ist das kein Nebeneffekt mehr, sondern ein greifbarer Baustein der laufenden Entwicklungsfinanzierung.

Förderfähige Basis 8 Mio. € · KMU-Satz Bis zu 35 %
Zwei Projekte, beide bescheinigtDas Ergebnis des Mandats.
Förderfähige Basis 8 Mio. €Anerkannte Kosten, auf denen die Zulage berechnet wird.
KMU-Rate bis zu 35 %Auf die förderfähige Basis angewendet.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Was andere Unternehmen lernen können

Große Entwicklungsbudgets verdienen ihre eigene Förderstrategie. Drei Punkte sind entscheidend:

01

Sauber in Projekte aufgeteilt

Mehrere klar abgegrenzte Projekte sind stärker als ein einzelnes breites. Jedes muss für sich Neuheit, Risiko und einen systematischen Ansatz tragen.

02

Die Stichtagslogik meistern

Förderzeitraum, Deckel und Zinssatz hängen vom Projektstart und dem Geschäftsjahr ab. Über lange Laufzeiten muss das Jahr für Jahr berechnet werden.

03

Behalte die Jahresobergrenze im Blick

Die förderfähige Basis ist pro Jahr gedeckelt. Bei sehr hohen Ausgaben zahlt sich vorausschauende Planung aus, damit nichts ungenutzt über die Obergrenze läuft. Für verbundene Unternehmen gilt die Obergrenze zudem gemeinsam.

Die Forschungszulage wird oft unterschätzt als nettes Extra für kleine Teams.
BeFunded Zur Forschungszulage
FAQ

Deine Fragen, beantwortet

Die häufigsten Fragen zu dieser Art von Fall. Kurze Antwort zuerst, Details danach.

Sie ergibt sich aus der förderfähigen Basis und dem Fördersatz. Die förderfähige Basis ist pro Wirtschaftsjahr gedeckelt; die Obergrenzen sind über die Förderperioden gestiegen. KMU erhalten für Wirtschaftsjahre ab 2024 einen erhöhten Satz von 35 %. Über mehrere Jahre summiert sich das.

In erster Linie die förderfähigen Personalkosten der Eigenentwicklung, ergänzt um einen Anteil anerkannter Auftragsforschung und, je nach Zeitraum, bestimmte weitere Ausgaben. Die Eigenleistung hat meist den größten Hebel.

Oft ja. Mehrere klar abgegrenzte Projekte sind leichter zu zertifizieren und erlauben eine präzisere Darstellung von Risiko und Lösungsweg. Entscheidend ist, dass jedes Projekt für sich steht.

Der Projektstart bestimmt den Zeitraum und damit die Obergrenzen, die internen Stundensätze und den Anteil der Auftragsforschung. Für frühe Projekte gelten andere Obergrenzen als für spätere.

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