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MedTech · Fallstudie

Fertigungszulage: drei Projekte, eine Strategie.

Ein MedTech-Hersteller bündelte drei unabhängige Projekte, Prozess, Material und System, auf einer förderfähigen Basis über 2,6 Mio. €, wobei die Produktionsgrenze sauber gezogen war.

€910,000
Forschungszulage bewilligt
2,6 Mio. €
Förderbasis
Bis zu 35 %
KMU-Förderquote
Auf einen Blick

Das Mandat in Zahlen

IndustrieMedTech / FertigungLaserfertigung, Sterilsysteme
Forschungszulage bewilligt910.000 €Hoher sechsstelliger Betrag über die Laufzeit
Förderfähige Basis2,6 Mio. €
SzenarioDrei Projekte, alle zertifiziert
Projekte3 (alle zertifiziert)
KMU-FörderquoteBis zu 35 %
Über das Unternehmen

Das Unternehmen und die F&E darunter

Das Unternehmen entwickelt sowohl ein neues laserbasiertes Fügeverfahren für dünne, mehrschichtige Polymerfolien und die passenden, speziell auf dieses Verfahren abgestimmten Materialien als auch ein modulares System für sterile OP-Umgebungen. Das sind drei verschiedene technische Welten, Verfahrenstechnik, Werkstoffentwicklung und Systembau, die im Produkt zusammenlaufen.

Jedes dieser Felder birgt echte Entwicklungsarbeit mit offenem Ausgang. Ein neues Fügeverfahren muss reproduzierbar funktionieren, ein auf den Prozess abgestimmtes Material muss erst entwickelt und charakterisiert werden, und ein modulares Systemkonzept muss unter realen Anforderungen stabil sein.

Die Herausforderung

Wo die Förderung wirklich saß

In der Fertigung und der MedTech ist die größte Fehlerquelle die Linie zur Produktion. Förderfähig ist die experimentelle Entwicklung bis zum funktionsfähigen Prototyp und bis zum Nachweis, dass der Prozess grundsätzlich beherrschbar ist. Nicht förderfähig sind die anschließende Produktionsoptimierung, die Pilotserie, die Inbetriebnahme und die Zulassung. Diese Linie läuft mitten durch viele reale Projekte.

Hinzu kommt die Strukturierung. Drei technisch sehr unterschiedliche Entwicklungsstränge in ein einziges Projekt zu zwängen, würde die Neuheit verwässern und das Risiko erhöhen. Jeder Strang verdient seine eigene präzise Darstellung.

Neuheit Technisches Risiko / Unsicherheit Systematisches Vorgehen
Unser Ansatz

So haben wir den Fall aufgebaut

Wir haben die Entwicklung in drei eigenständige Projekte gegliedert: das Fügeverfahren, die Werkstoffentwicklung und das modulare Systemkonzept. Für jedes haben wir das technische Ziel, die wissenschaftlich-technische Unsicherheit und den Lösungsweg separat ausgearbeitet, jeweils mit konkreten Kennzahlen und Abbruchkriterien.

Besondere Aufmerksamkeit galt der Linie zur Produktion. Wir haben die förderfähige experimentelle Entwicklung sauber von den nicht förderfähigen Phasen getrennt, alles nach dem Nachweis der grundsätzlichen Beherrschbarkeit bleibt draußen. Wo externe Partner ein eigenständiges technisches Problem gelöst haben, haben wir die Auftragsforschung als förderfähig eingestuft. Alle drei Projekte wurden bescheinigt.

Wie der Fall sich bewegte

Drei Projekte
Prozess, Material, System
Grenze gezogen
F&E vs. Produktion
Zertifiziert
Alle drei bewilligt

Woraus die förderfähige Basis bestand

Intern ~75 %Auftragsforschung ~25 %
Interne PersonalarbeitAuftragsforschung

Förderfähige Basis rund 2,6 Millionen € aus Eigenleistung plus anerkannter Auftragsforschung über drei Projekte. Aufteilung beispielhaft dargestellt.

Das Ergebnis

Eine Forschungszulage von 910.000 €.

Insgesamt ergibt sich eine förderfähige Basis in der Größenordnung von rund 2,6 Mio. EUR. Über die Laufzeit und die drei Projekte liegt die Forschungszulage im hohen sechsstelligen Bereich. Für ein produzierendes Mittelstand-Unternehmen ist das ein beträchtlicher, nicht rückzahlbarer Beitrag zur Finanzierung der eigenen Entwicklung.

Förderfähige Basis 2,6 Mio. € · KMU-Satz bis zu 35 %
Drei Projekte, alle zertifiziertDas Ergebnis des Mandats.
Förderfähige Basis 2,6 Mio. €Anerkannte Kosten, auf denen die Zulage berechnet wird.
KMU-Rate bis zu 35 %Auf die förderfähige Basis angewendet.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Was andere Unternehmen lernen können

Hardware- und Prozessentwicklung ist gut förderfähig, wenn die Grenzen stimmen. Drei Punkte sind entscheidend:

01

Die Grenze zur Produktion ziehen

Förderfähig ist die experimentelle Entwicklung bis zum funktionsfähigen Prototyp. Produktionsoptimierung, Pilotserie, Inbetriebnahme und Zulassung gehören nicht in den Antrag.

02

Verschiedene Entwicklungsstränge trennen

Prozess, Material und System sind jeweils eigene technische Welten. Als getrennte Projekte tragen sie ihre jeweilige Neuheit und ihr Risiko besser.

03

Metriken und Abbruchkriterien benennen

Gerade in der Verfahrenstechnik überzeugt der Antrag durch konkrete Parameter und die ehrliche Benennung der Stellen, an denen das Projekt scheitern könnte.

Hardware- und Prozessentwicklung ist klassisches Terrain für die Forschungszulage, und zugleich anspruchsvoll, denn die Linie zur Produktion muss sauber gezogen werden.
BeFunded Zur Forschungszulage
FAQ

Deine Fragen, beantwortet

Die häufigsten Fragen zu dieser Art von Fall. Kurze Antwort zuerst, Details danach.

Ja. Experimentelle Entwicklung bis zum funktionalen Prototyp und bis zum Nachweis der grundsätzlichen technischen Beherrschbarkeit ist förderfähig, sofern echtes technisches Risiko besteht.

Am Übergang in die Produktion. Produktionsoptimierung, Pilotserien, Inbetriebnahme, Vermarktung und Zulassung sind nicht förderfähig. Die Abgrenzung sollte im Antrag eindeutig sein.

Ja, und das ist meist sinnvoll. Unterschiedliche technische Ziele mit jeweils eigenem Risiko lassen sich leichter als eigenständige Projekte zertifizieren.

Ja, wenn ein neuer oder wesentlich verbesserter Werkstoff mit offenem Ausgang entwickelt und charakterisiert wird. Bloßes Auswählen bekannter Werkstoffe aus einem Katalog ist Routine.

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Prüfe, ob deine F&E für die Forschungszulage qualifiziert

Erzähl uns von deinem Projekt. Einer unserer Förderberater prüft deinen Fall von Hand und kommt dann entweder mit Feedback oder ein paar Rückfragen zurück. Unverbindlich.

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