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ZIM · Fallstudie

ZIM-Zuschuss für Batteriemanagement-Forschung.

Zwei KMU sicherten sich ZIM-Zuschüsse für ein Batteriemanagement- und Schnellladesystem, gemeinsam als Unternehmenskooperation entwickelt, jeweils auf der eigenen Seite zum höheren Kooperationssatz gefördert.

280 Tsd. €
gesicherter Zuschuss
~45%
Kooperationssatz
Nicht rückzahlbar
Zuschuss, kein Kredit
Auf einen Blick

Der Fall in Zahlen

ProgrammZIMZentrales Innovationsprogramm Mittelstand
Zuschuss gesichert280 Tsd. €Nicht rückzahlbar, ausgezahlt als Cash
ProjektformUnternehmen-zu-Unternehmen-Kooperation
Förderfähige Basis~620 Tsd. € (Unternehmensseite)
Förderquote~45 % (Kooperation)
Deckel pro Unternehmenbis zu 560 Tsd. € / Unternehmen
Das Projekt

Was ZIM hier gefördert hat

Das Projekt entwickelte Batteriemanagement- und Schnelllade-Steuerung für neue Zellchemien, ausgerichtet auf den industriellen Einsatz statt auf die Laborbank.

Schnellladen und neue Chemien treiben Steuerungssysteme in ein Terrain, in dem thermisches Verhalten, Sicherheit und Langlebigkeit noch nicht geklärt sind, mit echtem technischem Risiko auf der Batterieseite.

Die Schnellladeseite hing von Leistungselektronik-Arbeit ab, die das Unternehmen nicht selbst leistete. Statt diese Fähigkeit von Grund auf aufzubauen, entschied es sich, gemeinsam mit einem Unternehmen für Leistungselektronik zu entwickeln, das genau diese Expertise hatte.

Warum es sich qualifiziert hat

Was ZIM sehen will

ZIM ist ein wettbewerbliches Programm. Ein Projektträger bewertet jeden Antrag an drei Dingen: dem Innovationsgrad, dem technischen Risiko und dem Marktpotenzial des Ergebnisses. Eine saubere Idee reicht nicht; der Antrag muss zeigen, dass das Ergebnis wirklich ungewiss ist und dass es, wenn es funktioniert, einen Markt dafür gibt.

Genau dort werden die meisten Anträge gewonnen oder verloren. Die Arbeit als Upgrade oder Integration zu beschreiben, wirkt wie geringes Risiko und geringe Innovation. Die konkrete technische Frage zu zeigen, die scheitern könnte, und den Markt, der sich öffnet, wenn sie es nicht tut, bringt ein Projekt in förderfähiges Terrain.

Innovationsgrad Technisches Risiko Marktpotenzial
Wie ZIM die Arbeit gefördert hat

Eine Kooperation zwischen zwei KMU

Die beiden Unternehmen setzten das Projekt als ZIM-Unternehmenskooperation auf. Das Batteriesystem-Unternehmen übernahm das Batteriemanagementsystem und die chemiespezifische Steuerung; das Leistungselektronik-Unternehmen übernahm den Schnelllade-Wandler und dessen Steuerung. Jeder Partner hatte eigene Arbeitspakete und wurde auf seiner Seite mit dem höheren Kooperationssatz gefördert.

Auf Seite des Batteriesystem-Unternehmens wurden die förderfähigen Kosten über rund zwei Jahre von den eigenen Entwicklern dominiert; projektbezogene Zellen, Material und Test-Hardware summierten sich auf etwa 620.000 €. Bei einem Kooperationssatz von rund 45 Prozent belief sich der Zuschuss auf etwa 280.000 € als nicht rückzahlbaren Beitrag. Der Partner aus der Leistungselektronik wurde parallel für seinen eigenen Anteil gefördert, sodass jedes Unternehmen nur seine eigenen Kosten trug.

Das Ergebnis

Ein 280 Tsd. € ZIM-Zuschuss.

Zwei Unternehmen entwickelten ein System, das keines allein hätte liefern können, jedes gefördert zum höheren Kooperationssatz und jedes nur seinen eigenen Kostenanteil tragend.

Kooperation Unternehmen-zu-Unternehmen · ~45 % der förderfähigen Kosten
Unternehmen-zu-Unternehmen-KooperationZwei KMU, jedes auf seiner eigenen Seite gefördert.
~620k € förderfähige BasisAuf Unternehmensseite überwiegend die eigenen Entwickler.
Nicht rückzahlbarer ZuschussVollständig behalten, nie zurückgezahlt.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Was das für Hardware- und Deep-Tech-Unternehmen bedeutet

01

Eine Kooperation muss keine Universität einschließen

Zwei Unternehmen können gemeinsam entwickeln und jedes auf seiner eigenen Seite zum höheren Kooperationssatz gefördert werden, nicht nur ein Unternehmen mit einer Forschungseinrichtung.

02

Ergänzende Stärken kombinieren

Wenn eine Entwicklung eine Fähigkeit braucht, die du nicht hast, ermöglicht eine Unternehmens-zu-Unternehmens-Kooperation zwei Firmen, ihre Stärken zu bündeln – jede mit einem klaren Anteil an Arbeit und Ergebnissen.

03

Oft der am besten förderfähige Weg

Für Hardware- und Deep-Tech-Projekte, die mehr als eine Disziplin überspannen, ist der Kooperationsweg häufig die schnellste und förderfähigste Wahl.

FAQ

ZIM, kurz gefasst

Die Fragen, die wir zum Programm am häufigsten hören. Kurze Antwort zuerst, Details danach.

Ja. Ein ZIM-Kooperationsprojekt kann aus zwei Unternehmen bestehen, nicht nur aus einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Jedes Unternehmen wird auf seiner eigenen Seite zur höheren Kooperationsquote gefördert, und jedes hat seine eigenen Arbeitspakete und seinen eigenen Zuschuss.

Ja, wo es über den Stand der Technik hinausgeht und ein echtes technisches Risiko trägt, etwa neue Zellchemien und die dafür entwickelten Steuerungs- und Schnellladesysteme. Routine-Engineering etablierter Designs ist nicht förderfähig.

Ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von rund 25 bis 60 Prozent der förderfähigen Kosten, etwa 45 Prozent für ein kleines Unternehmen in einer Kooperation. Die förderfähigen Kosten sind auf bis zu 560.000 € pro Unternehmen gedeckelt, das gesamte Kooperationsprojekt auf bis zu 3.000.000 €.

Jeder Partner übernimmt einen definierten Anteil mit eigenen Arbeitspaketen und eigener Förderung. Gemeinsam liefern sie ein Ergebnis, das keiner allein erreichen könnte, und der Kooperationsvertrag regelt die Aufteilung und den Umgang mit den Ergebnissen.

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