Beratung zum EU-Innovationsfonds für Cleantech- und Industrieprojekte
BeFunded ist deine Beratung für den EU-Innovationsfonds: Wir begleiten Cleantech- und Industrieprojekte ab 2,5 Mio. € Investitionskosten von der ersten Förderprüfung bis zur unterschriebenen Finanzhilfevereinbarung. Der Fonds zahlt bis zu 60 % der relevanten Kosten für erstmalige CO₂-arme Anlagen und wird aus den Einnahmen des EU-Emissionshandels finanziert. Beratung lohnt sich, wenn die Summen groß und die Ausschreibungen (Calls) voll sind: Der Call 2024 war neunfach überzeichnet.
Was ist der EU-Innovationsfonds?
Der EU-Innovationsfonds ist das Zuschussprogramm der EU-Kommission für den kommerziellen Einsatz innovativer CO₂-armer Technologien. Er wird aus den Einnahmen des EU-Emissionshandels finanziert, von der CINEA verwaltet und deckt bis zu 60 % der relevanten Kosten eines Projekts: standardmäßig Capex plus zehn Jahre Betriebskosten, abzüglich der Erlöse.
Der Fonds verfügt über geschätzte 40 Mrd. € für 2020 bis 2030 und hat laut CINEA (März 2026) rund 15 Mrd. € für etwa 250 Projekte bereitgestellt, einschließlich Projekten in Vorbereitung.
Das Geld geht in den Einsatz, nicht in die Forschung. Dein Projekt muss bereit sein, in kommerziellem Maßstab gebaut und betrieben zu werden — mit belastbarem Businessplan und nachweisbarer Emissionsminderung. Genau dort setzt die EU-Innovationsfonds-Beratung von BeFunded an, und der Leitfaden zum EU-Innovationsfonds erklärt die Regeln im Detail.
Drei Wege in den EU-Innovationsfonds
Es gibt drei Wege in den EU-Innovationsfonds: den jährlichen Net-Zero-Technologies-Call für die allgemeine Dekarbonisierung, die Fertigungs- und Pilot-Topics innerhalb dieses Calls und die Auktionen für erneuerbaren Wasserstoff und Industriewärme. Capex und Technologie entscheiden, was passt. Das richtige Topic zu wählen ist die erste Aufgabe jeder EU-Innovationsfonds-Beratung.
Net-Zero-Technologies-Zuschüsse
Dekarbonisierung in groß, mittel und klein, getrennt nach Capex. Large-Scale-Projekte im EU-Innovationsfonds beginnen oberhalb von 100 Mio. €.
Fertigung und Pilotanlagen
Cleantech-Fabriken und erstmalige Pilotanlagen, beide ab 2,5 Mio. € Capex. Pilot-Zuschüsse sind bei 40 Mio. € gedeckelt.
Auktionen
Wettbewerbliches Bieten für erneuerbaren Wasserstoff, vergütet je Kilogramm, und für dekarbonisierte Industriewärme, vergütet je MWh Wärme.
Was fördert der EU-Innovationsfonds?
Der EU-Innovationsfonds fördert innovative CO₂-arme Technologie, die in einem EU-Mitgliedstaat, in Norwegen, Island oder Liechtenstein in kommerziellem Maßstab gebaut und betrieben werden kann. Projekte müssen zeigen, wie viel Treibhausgas sie vermeiden — und dann, wie günstig sie es tun. Alle Voraussetzungen des EU-Innovationsfonds erklärt der Leitfaden.
Über den kommerziellen und technologischen Stand der Technik in Europa hinaus, keine schrittweise Verbesserung.
Energieintensive Industrie, Erneuerbare, Speicher, CCS und CCU, Wasserstoff, Cleantech-Fertigung, Maritim und Verkehr.
Mindestens 50 % relative Treibhausgasvermeidung gegenüber dem Referenzszenario, bei Pilotanlagen 75 %.
Ein Projekt, das zum Einreichungsdatum bereits im Financial Close ist, kann nicht gefördert werden.
| Verfahren | Förderung | Grundlage |
|---|---|---|
| Zuschüsse, alle Topics | bis zu 60 % | Relevante Kosten: Capex plus Barwert der Opex abzüglich der Erlöse, über die ersten zehn Betriebsjahre |
| Pilotprojekte | bis zu 60 %, max. 40 Mio. € | Relevante Kosten, mit harter Obergrenze je Projekt |
| Auktionen | feste Prämie | Je Kilogramm Wasserstoff oder je MWh Wärme, gezahlt auf geprüfte Produktion |
Die relevanten Kosten sind in der Delegierten Verordnung (EU) 2019/856 definiert. Diese Rechnung sauber aufzustellen ist der Punkt, an dem sich eine EU-Innovationsfonds-Beratung bezahlt macht — vor allem bei Cleantech- und Klimatechnologie-Projekten.
Wann kommt der nächste Call des EU-Innovationsfonds?
Die Kommission öffnet seit 2023 einen Net-Zero-Technologies-Call pro Jahr, Ende November oder im Dezember, mit Frist im April darauf. Der Call 2025 des EU-Innovationsfonds lief vom 4. Dezember 2025 bis zum 23. April 2026 mit einem Budget von 2,9 Mrd. €. Für Ende 2026 sind fünf Aufrufe geplant: der Net-Zero-Technologies-Call, erstmals je ein Call für KMU und für den maritimen Sektor, dazu im Dezember die Wärmeauktion (1 Mrd. €) und die vierte Wasserstoffauktion (bis zu 500 Mio. €).
Großprojekte
Wegweisende Erstanwendungen im industriellen Maßstab.
Mittelgroße Projekte
Mittelgroße Rollouts innovativer Net-Zero-Technologie.
Kleinprojekte
Kleinere Einsätze, mit einem schlankeren Antrag.
Cleantech-Fertigung
Fabriken für Elektrolyseure, Brennstoffzellen, Speicher und Erneuerbare.
Pilotanlagen
First-of-a-Kind-Piloten, die bahnbrechende Konzepte belegen.
Die Zahlen stammen aus dem Call 2025, INNOVFUND-2025-NZT. Parallel liefen zwei Auktionen: 1,3 Mrd. € für Wasserstoff und 1 Mrd. € für Industriewärme. Eine EU-Innovationsfonds-Beratung, die etwas bringt, startet etwa sechs Monate vor der Frist — nicht sechs Wochen.
Wie werden Projekte im EU-Innovationsfonds bewertet?
Projekte im EU-Innovationsfonds werden nach fünf Kriterien bewertet: Innovationsgrad, Vermeidung von Treibhausgasemissionen, Projektreife, Replizierbarkeit und Kosteneffizienz. Die Bewertung läuft als Kaskade: Wer die Innovationsschwelle nicht erreicht, wird in allem Weiteren gar nicht mehr bewertet.
Wie weit du über den europäischen Stand der Technik hinausgehst. Neun Punkte sind die Hürde.
Absolute und relative Vermeidung über die ersten zehn Betriebsjahre.
Technische, finanzielle und operative Reife, jeweils einzeln bewertet und mit eigener Hürde.
Effizienzgewinne, Umweltwirkung, Beitrag zur industriellen Führungsrolle Europas.
Beantragter Zuschuss je vermiedener Tonne CO₂e. Über 200 € pro Tonne scheidet der Antrag aus; bei Pilotanlagen gibt es über 2.000 €/t null Punkte in diesem Kriterium.
Das sind bei Large-, Medium- und Small-Scale 72 Punkte, plus bis zu drei Bonuspunkte, u. a. für Projekte, die ausschließlich von KMU koordiniert und umgesetzt werden. Bis zum Grant vergehen rund 11 Monate. Auf den Call 2024 kamen 359 Anträge bei einem Budget von 2,4 Mrd. €, neunfach überzeichnet — deshalb steckt eine EU-Innovationsfonds-Beratung den größten Teil der Arbeit in die Kosteneffizienz-Kennzahl und in den Reifenachweis.
Wie hoch ist die Förderung aus dem EU-Innovationsfonds?
Der EU-Innovationsfonds deckt bis zu 60 % der relevanten Kosten und zahlt als Pauschale, die bei der Bewilligung festgeschrieben wird. Relevante Kosten sind standardmäßig Capex plus zehn Jahre Betriebskosten, abzüglich der Erlöse des Projekts, nicht die Gesamtprojektkosten. Diesen Unterschied muss eine EU-Innovationsfonds-Beratung als Erstes klarziehen: 60 % der relevanten Kosten sind meist deutlich weniger als 60 % des Capex.
bis zu 60 %
Von den relevanten Kosten: Capex plus Opex, abzüglich der Erlöse, über die ersten zehn Betriebsjahre.
gegen Meilensteine
Keine Vorfinanzierung. Bis zu 40 % des Zuschusses entfallen auf die Zeit bis zum Financial Close, mindestens 60 % danach, davon mindestens 10 % nach Betriebsaufnahme.
eine Pauschale
Bei der Bewilligung festgeschrieben, damit du mit festen Konditionen planen kannst. Die Zuschüsse aus dem Call 2024 reichten von 1,8 Mio. € bis 216 Mio. €.
Wer ist im EU-Innovationsfonds antragsberechtigt?
Jede juristische Person kann sich im EU-Innovationsfonds bewerben, allein oder im Konsortium, in jeder Unternehmensgröße und aus jedem Land. Beschränkt ist nur der Projektstandort: Er muss in einem EU-Mitgliedstaat, in Norwegen, Island oder Liechtenstein liegen.
Private oder öffentliche Einrichtungen, einzeln oder im Konsortium. Natürliche Personen sind nicht antragsberechtigt, ausgenommen Einzelunternehmer.
Technologie, die reif genug ist, um in kommerziellem Maßstab gebaut und betrieben zu werden. Laborstadium gehört in Horizon Europe oder in den EIC Accelerator.
Von Start-ups bis zu Großindustrie. Ein Projekt, das ausschließlich von KMU koordiniert und umgesetzt wird, bekommt einen Bonuspunkt — der ein knappes Ranking entscheiden kann.
Dort fangen die kleinsten Topics an. Darunter heißt ehrliche EU-Innovationsfonds-Beratung: Das ist das falsche Instrument.
Prüf, ob der EU-Innovationsfonds zu deinem Projekt passt
Erzähl BeFunded von deinem Projekt. Ein Fördermittelberater prüft es persönlich und meldet sich mit einer klaren Einschätzung oder gezielten Rückfragen – kostenlos und unverbindlich.
- Ob der EU-Innovationsfonds der richtige Weg ist
- Eine erste Einschätzung zur Förderhöhe
- Was du vor dem Antrag vorbereiten solltest
So führt BeFunded deinen EU-Innovationsfonds-Antrag
BeFunded führt den EU-Innovationsfonds-Antrag in vier Schritten von Anfang bis Ende, zu einem vorab verbindlich vereinbarten Honorar aus festem Anteil und Erfolgskomponente. Wir erstellen Antrag, Treibhausgasrechnung und Kostenmodell und übernehmen die gesamte Kommunikation mit der CINEA.
Förderfähigkeits-Check
Hier beginnt die EU-Innovationsfonds-Beratung: Wir prüfen dein Projekt gegen die Call-Kriterien, bestätigen Topic und Capex-Band und nennen dir eine realistische Summe.
Antrag
Wir schreiben den technischen Teil, bauen THG-Vermeidungsrechnung und Kostenmodell und stellen Machbarkeitsstudie, Businessplan und Finanzmodell zusammen.
Einreichung & Prüfung
Wir reichen in deinem Namen über das EU-Portal Funding & Tenders ein und übernehmen jede Rückfrage bis zur Förderentscheidung.
Förderung
Nach der Bewilligung bereiten wir das Meilenstein-Reporting auf, damit die Zahlungen pünktlich und sauber belegt fließen.
EU-Innovationsfonds-Projekte in der Praxis
Praxisbeispiele auf Basis realer EU-Innovationsfonds-Projekte, die BeFunded vom ersten Zuschnitt bis zur Förderentscheidung begleitet hat. So sieht EU-Innovationsfonds-Beratung in der Praxis aus. Anonymisiert, Zahlen gerundet.
Wie ein Unternehmen einen Zuschuss aus dem EU-Innovationsfonds für einen Energiespeicher im Netzmaßstab erhielt.
Fallstudie lesenWie ein Industrieunternehmen einen Zuschuss aus dem EU-Innovationsfonds für eine erstmalige CO₂-arme Produktionsanlage erhielt.
Fallstudie lesenBranchen, die wir begleiten
BeFunded hat Förderung aus Deutschland und der EU für Vorhaben aus allen Technologiefeldern gewonnen. Beim EU-Innovationsfonds beraten wir vor allem in Energie, Industrie und Fertigung, dort, wo sich vermiedene Emissionen zählen und bepreisen lassen.









Warum es BeFunded gibt
Zwei Gründer, ein Ziel: Wer in Europa Neues entwickelt, soll die Förderung bekommen, die ihm zusteht.

Unsere Mission
Öffentliche Förderung wirklich für alle zugänglich machen, die in Europa etwas Neues aufbauen. Über Forschung und Entwicklung, Gesundheit, Landwirtschaft, Energie und weit darüber hinaus werden jedes Jahr Milliarden bereitgestellt, um Innovation zu unterstützen, doch zu viel davon erreicht nie die Teams, die die eigentliche Arbeit machen. Das wollen wir ändern, damit Förderung dort ankommt, wo sie hingehört, und Innovation in Europa in Bewegung hält.
Von Gründer zu Gründer: Wir haben selbst auf der Kundenseite gestanden und dabei gelernt, wie viel Komplexität und Unsicherheit zwischen einem guten Projekt und dem Geld steht, das es tragen soll. Die EU-Innovationsfonds-Beratung ist eine Antwort darauf, neben der Forschungszulage und den anderen Programmen, die wir betreuen.
Häufige Fragen zum EU-Innovationsfonds
Das Wichtigste dazu, wer gefördert wird, was gedeckt ist, wie viel und wann.
Ja, aber es kostet Punkte: Andere öffentliche Zuschüsse für dasselbe Projekt zählen bei der Kosteneffizienz mit, also beim Förderbetrag je vermiedener Tonne CO₂e, und verschlechtern diese Kennzahl. Dieselben Kosten dürfen nicht doppelt gefördert werden. Welche Kombination sich rechnet, klären wir vor dem Antrag.
Jede juristische Person, öffentlich oder privat, allein oder im Konsortium, kann sich im EU-Innovationsfonds bewerben. Das Projekt muss in einem EU-Mitgliedstaat, in Norwegen, Island oder Liechtenstein liegen und innovative CO₂-arme Technologie in kommerziellem Maßstab einsetzen — keine Frühphasen-Forschung.
Der EU-Innovationsfonds deckt bis zu 60 % der relevanten Kosten: standardmäßig der Capex des Projekts plus der Barwert der Opex über die ersten zehn Betriebsjahre, abzüglich der Erlöse. Der Vergleich mit einer konventionellen Referenzanlage ist nur noch eine Ausweichoption mit Nachweispflicht. Es sind nicht 60 % der Gesamtprojektkosten.
Der Capex. Large-Scale-Projekte im EU-Innovationsfonds brauchen über 100 Mio. € Capex, Medium-Scale liegt zwischen 20 und 100 Mio. €, Small-Scale zwischen 2,5 und 20 Mio. €. Die Förderquote von 60 % ist überall dieselbe.
Der Net-Zero-Technologies-Call 2025 endete am 23. April 2026, für Ende 2026 sind der nächste Net-Zero-Technologies-Call, erstmals je ein Call für KMU und für den maritimen Sektor sowie im Dezember die Wärme- und die Wasserstoffauktion geplant. Die Kommission öffnet einen Call pro Jahr Ende November oder im Dezember, mit Frist im April darauf — plane mit einem ähnlichen Fenster.
Der EU-Innovationsfonds fördert energieintensive Industrie, erneuerbare Energien, Energiespeicher, CO₂-Abscheidung mit Speicherung oder Nutzung, Wasserstoff, Cleantech-Fertigung, Maritim und Verkehr. Bedingung ist innovative CO₂-arme Technologie in kommerziellem Maßstab mit messbarer Emissionsminderung.
Projekte im EU-Innovationsfonds werden nach fünf Kriterien bewertet: Innovationsgrad, Vermeidung von Treibhausgasemissionen, Projektreife, Replizierbarkeit und Kosteneffizienz. Die Bewertung ist eine Kaskade: Ein schwacher Innovationsteil beendet sie sofort.
Nein, aber der Antrag ist schwer und die Chancen sind knapp. Eine EU-Innovationsfonds-Beratung lohnt sich, wenn THG-Methodik, Modell der relevanten Kosten und Nachweis der finanziellen Reife in einem stark überzeichneten Call standhalten müssen. Das Honorar für die EU-Innovationsfonds-Beratung von BeFunded besteht aus einem festen Anteil plus einer Erfolgskomponente, beides vorab verbindlich vereinbart.
Frag uns direkt
Erzähl BeFunded von deinem Projekt, wir prüfen deinen Fall persönlich. Keine Vorbereitung, keine Verpflichtung. Lieber reden? Wenn die EU-Innovationsfonds-Beratung doch nicht das Richtige ist, sagen wir es dir und zeigen dir das Programm, das passt.








