Förderung für Solar- und Energietechnik: Beratung in Deutschland und der EU
Wir bringen Solar- und Energieunternehmen in der EU mit der Förderung für erneuerbare Energietechnik zusammen, die zu ihrer Phase passt, von der F&E an Zellen, Wechselrichtern und Speichern bis zum Hochlauf der Fertigung. Die Dokumentation schreiben wir, den Behördenweg übernehmen wir.
Förderung vom Labortisch bis zur Produktionslinie
Hardware für Solar und Energietechnik durchläuft F&E, Feldvalidierung und den Hochlauf der Fertigung, und die Solarförderung teilt sich entlang desselben Wegs auf: Manche Programme bezahlen das Entwicklungsteam und die Testausrüstung, andere die Fabrik. Der passende Mix hängt von deiner Phase ab, davon, wo Unternehmen und Standort liegen, und davon, ob du allein oder mit Partnern arbeitest.
Solar- und Energieunternehmen haben mehr Fördermöglichkeiten, als sie nutzen
Zuschüsse für erneuerbare und saubere Energien stammen aus EU- und nationalen Haushalten, teils für F&E, teils für die Fertigung. Die meisten Technologieunternehmen prüfen nur eine der beiden Seiten.
Offen für Unternehmen in der ganzen EU
Förderung auf EU-Ebene setzt keine deutsche Gesellschaft voraus. Beim EIC Accelerator und bei Horizon Europe sind Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder assoziierten Land antragsberechtigt, bei Eurostars KMU aus den teilnehmenden Ländern, und der EU-Innovationsfonds fördert Projekte in der EU, in Norwegen, Island oder Liechtenstein.
Deutschland als F&E- und Produktionsstandort
Ein deutsches Unternehmen oder die deutsche Betriebsstätte eines ausländischen Unternehmens kann die Forschungszulage beantragen. KMU-innovativ und ZIM verlangen eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Die GRW fördert Investitionen an einem Standort in einer förderfähigen Region Deutschlands.
F&E und Fertigung werden getrennt gefördert
F&E-Programme bezahlen Entwicklung und Validierung. Der EU-Innovationsfonds und die GRW fördern Investitionen in die Fertigung, und KfW-Innovationskredite finanzieren Innovationsvorhaben bis zur Umsetzung. Wer beides früh plant, vermeidet eine Lücke zwischen Pilotlinie und Fabrik.
Feldvalidierung braucht Zeit
Degradationstests im Freiland und Feldpiloten laufen über mehrere Jahreszeiten, bevor sich ein Design bewährt hat. Die Forschungszulage wird je Wirtschaftsjahr nach dessen Ende beantragt; ein Validierungsprogramm über mehrere Jahre wird also Jahr für Jahr geltend gemacht, solange die Arbeit jedes Jahres die F&E-Kriterien erfüllt.
Solar- und Energie-F&E, die Fördergeber typischerweise unterstützen
Förderstellen achten auf Neuheit und technisches Risiko. Alles Weitere regelt jedes Programm selbst: Phase, Partner und anrechenbare Kosten.
Zell- und Modulentwicklung
- Neue Zellarchitekturen oder Schichtstapel jenseits der heutigen Industriestandardzellen
- Moduldesign für höheren Ertrag, Langlebigkeit oder neue Formfaktoren
- Entwicklung von Verkapselung und Verschaltung unter Zuverlässigkeitsauflagen
Typische Wege: Forschungszulage, Horizon Europe Cluster 5, EIC Accelerator; der EU-Innovationsfonds, sobald die Fertigung hochgefahren wird.
Leistungselektronik und Wechselrichter
- Neue Wechselrichter-Topologien und Regelungsalgorithmen
- MPPT- und Netzinteraktionsmethoden unter wechselnden Bedingungen
- Thermo- und Effizienz-Engineering für neue Leistungsstufen
Typische Wege: Forschungszulage, Eurostars, KMU-innovativ, wenn das Design Energieverbrauch oder Emissionen senkt; ZIM, sobald Anträge wieder möglich sind.
Speicherung und Systemintegration
- Kopplung von PV mit Batteriespeicher unter realer Last und realem Wetter
- Von Grund auf entwickelte Energiemanagement-Algorithmen
- Steuerung hybrider Systeme, für die es keine Standardlösung gibt
Typische Wege: Forschungszulage, Horizon Europe Cluster 5, EIC Accelerator. Die Zellchemie von Batterien behandeln wir unter Förderung für E-Mobilität und Batterien.
Prognose- und Monitoring-Software
- Modelle zur Einstrahlungs- und Ertragsprognose
- Fehlererkennung und Leistungsanalytik für Systeme im Feld
- Digital-Twin- oder Simulationsmethoden, gegen Felddaten validiert
Typische Wege: Forschungszulage, Eurostars, Horizon Europe Cluster 5. Modelllastige Arbeit behandeln wir unter Förderung für KI und Software.
Wo jedes Programm die Grenze zieht
F&E-Programme und Investitionsprogramme bewerten dasselbe Solar- oder Energievorhaben unterschiedlich und rechnen jeweils andere Kosten an.
In der Regel förderfähig
- Neue Zell-, Modul- oder Wechselrichter-Designs, entwickelt und getestet unter technischer Ungewissheit (Forschungszulage, KMU-innovativ, Eurostars)
- Speicher-, Netzintegrations- oder Prognosemethoden, für die es keine Standardlösung gibt (Forschungszulage, Eurostars)
- Verbundforschung und Demonstration, die zum Thema einer Ausschreibung (Call) für Solar, Speicher oder Netze passt (Horizon Europe Cluster 5)
- Fabriken für PV-, Solarthermie- oder Speicherkomponenten ab 2,5 Mio. € Investitionsausgaben (EU-Innovationsfonds)
- Produktive Investitionen in einen neuen oder erweiterten Standort in einer förderfähigen Region (GRW)
In der Regel nicht förderfähig
- Installation, Inbetriebnahme oder Wartung von Standardsystemen sowie Tests, die ausschließlich der Zertifizierung oder der Einhaltung von Netzanschlussregeln dienen (Forschungszulage)
- Routinemäßiges Ertragsmonitoring und Qualitätskontrolle mit etablierten Werkzeugen (Forschungszulage)
- Abschreibung auf eine Pilotlinie, die auch produziert (Forschungszulage)
- PV-Anlagen, die am eigenen Standort Strom erzeugen (BAFA EEW, KfW-Innovationskredite)
- Arbeiten oder Investitionen, die vor dem Antrag begonnen wurden, bei BAFA EEW vor der Bewilligung (BAFA EEW, GRW, KfW-Innovationskredite)
Was welche Förderart zahlt
Jedes Instrument zahlt in anderer Form. Genannt sind die offiziellen Fördersätze und Obergrenzen, keine Prognose für dein Projekt.
Forschungszulage: 25 % der förderfähigen F&E-Kosten, für KMU 35 %, bezogen auf F&E-Personalkosten, Auftragsforschung und die Abschreibung von Geräten, die ausschließlich für F&E genutzt werden. Bei Vorhaben, die ab 2026 beginnen, kommt auf diese Kosten eine Pauschale von 20 % für Gemeinkosten und sonstige Betriebskosten hinzu. Ab 2026 bis zu 3 Mio. € pro Wirtschaftsjahr, für KMU 4,2 Mio. €. Die Zulage wird auch ausgezahlt, wenn das Unternehmen Verlust macht.
Horizon Europe: 100 % für Forschungsmaßnahmen, 70 % für Innovationsmaßnahmen, 100 % für gemeinnützige Einrichtungen. EIC Accelerator: 70 %, Zuschuss unter 2,5 Mio. €. KMU-innovativ: für Unternehmen in der Regel 50 %, dazu ein Bonus für KMU. Eurostars: richtet sich nach der Förderstelle des jeweiligen Landes. EXIST: Stipendien für Gründer. ZIM: Anträge derzeit pausiert.
EU-Innovationsfonds: bis zu 60 % der relevanten Kosten, standardmäßig die Investition plus zehn Jahre Betriebskosten abzüglich der Erlöse; Fertigungsvorhaben ab 2,5 Mio. € Investitionskosten. GRW: Obergrenzen je nach Region und Unternehmensgröße, die tatsächliche Förderquote legt jedes Bundesland fest. KfW-Innovationskredite: bis zu 25 Mio. € je Vorhaben. EIC Accelerator, Beteiligung: 1 bis 10 Mio. €. BAFA EEW: 10 bis 60 % je nach Modul und Unternehmensgröße.
Fördersätze, Obergrenzen und Schwellenwerte aus den offiziellen Programmregeln und den jüngsten Ausschreibungen, geprüft im Oktober 2026. Der tatsächliche Betrag hängt von den förderfähigen bzw. relevanten Kosten, der Unternehmensgröße, dem Standort und der Entscheidung der Förderstelle ab.
Der passende Weg für dein Unternehmen
Standort, Phase und die Frage, ob du die Fertigung ausbaust, bestimmen die engere Auswahl, noch bevor es auf die Technologie ankommt.
Der EIC Accelerator für Energie-Startups auf dem Weg ins Scale-up, Eurostars über deine nationale Förderstelle, Horizon-Europe-Konsortien unter Cluster 5 und der EU-Innovationsfonds für Projekte in der EU, Norwegen, Island oder Liechtenstein.
Dazu kommt die Forschungszulage. Für KMU-innovativ und ZIM gelten eigene Regeln zur Niederlassung, und wie hoch die Förderung ausfällt, hängt davon ab, ob du als KMU oder als Großunternehmen zählst.
EXIST, beantragt über die Einrichtung, danach die oben genannten Wege, sobald das Unternehmen besteht. Mehr zur Förderung für Startups.
Die Solarförderung für die Fertigung kommt vom EU-Innovationsfonds für Fabriken, die zu Thema und Schwellenwerten der jüngsten Ausschreibung passen, und steht Großunternehmen ebenso offen wie KMU. An einem deutschen Standort fördert die GRW Investitionen in förderfähigen Regionen, und KfW-Innovationskredite finanzieren Innovationsvorhaben; beides beantragst du, bevor du beginnst.
Diese Programme empfehlen wir Solar- und Energieunternehmen
Die meisten unserer Solar- und Energiekunden durchlaufen zwischen erstem Prototyp und Produktion mehrere Programme, und die engere Auswahl hängt von Phase und Standort ab.
EU-Innovationsfonds
Zuschüsse für innovative Cleantech-Projekte in der EU, in Norwegen, Island oder Liechtenstein, auch für Fabriken für PV- und Speicherkomponenten, ab 2,5 Mio. € Investitionsausgaben.
Programm entdecken →Zuschuss + BeteiligungEIC Accelerator
Ein Zuschuss unter 2,5 Mio. € plus 1 bis 10 Mio. € Beteiligung für einzelne Startups und KMU mit einer Durchbruchstechnologie, etwa neuen Solarzellen- oder Speichermaterialien.
Programm entdecken →ZuschussHorizon Europe
Verbundforschung und -innovation unter Cluster 5 (Klima, Energie und Mobilität), der Photovoltaik-, Speicher- und Netzthemen abdeckt, in der Regel mit drei Partnern aus drei Ländern.
Programm entdecken →ZuschussEurostars
Internationale F&E-Projekte unter Leitung eines innovativen KMU, mit Partnern aus mindestens zwei Eurostars-Ländern. Jeder Partner wird nach den Regeln seines eigenen Landes gefördert.
Programm entdecken →Forschungszulage
25 % der förderfähigen F&E-Kosten, für KMU 35 % auf Kosten nach dem 27. März 2024, auf die Steuer angerechnet, rückwirkend ab 2022.
Programm entdecken →ZuschussKMU-innovativ
Forschungszuschüsse für KMU. Das Feld Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung umfasst Technologien, die den Energieverbrauch oder Treibhausgasemissionen senken; Voraussetzung ist eine Niederlassung in Deutschland.
Programm entdecken →InvestitionszuschussGRW
Investitionszuschüsse für einen neuen oder erweiterten Produktionsstandort in einer förderfähigen Region Deutschlands, zu beantragen, bevor mit der Investition begonnen wird.
Programm entdecken →ZuschussZIM
Zuschüsse für F&E-Projekte von KMU, allein oder in Kooperation; Anträge derzeit pausiert.
Programm entdecken →KreditKfW-Innovationskredite
Zinsgünstige Förderkredite für Innovations- und Digitalisierungsvorhaben in Deutschland, vor Projektbeginn über eine Bank oder einen anderen Finanzierungspartner zu beantragen.
Programm entdecken →InvestitionszuschussBAFA EEW
Zuschüsse für Energieeffizienz, erneuerbare Prozesswärme und Energiemanagement in der eigenen Produktion an einem deutschen Standort. Nicht für F&E oder PV-Stromerzeugung; vor der Bewilligung darf nichts bestellt werden.
Programm entdecken →ZuschussWIPANO
Zuschüsse für die Patentanmeldung eines KMU oder für die Normungsarbeit eines Unternehmens, mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland.
Programm entdecken →ZuschussEXIST
Für Ausgründungen aus deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich Energietechnik. Die Einrichtung stellt den Antrag im Namen des Teams.
Programm entdecken →Batteriezellchemie, das Laden von E-Fahrzeugen und Wasserstoff haben eigene Seiten: Förderung für E-Mobilität und Batterien und Cleantech-Förderung. Produktionsanlagen allgemein behandeln wir unter Förderung für die Fertigung.
Wie die einzelnen Programme im Detail funktionieren, erklären unsere Leitfäden: Horizon Europe, Eurostars, EIC Accelerator, EU-Innovationsfonds, Forschungszulage, KMU-innovativ, ZIM (derzeit pausiert), GRW, BAFA EEW, KfW-Innovationskredite, WIPANO und EXIST.
Solar- und Energieprojekte, die wir begleitet haben
Praxisbeispiele aus echten Projekten, anonymisiert und mit gerundeten Zahlen.
Wie ein Unternehmen einen Zuschuss aus dem EU-Innovationsfonds für einen Energiespeicher im Netzmaßstab erhielt.
Fallstudie lesenZwei Projekte, eine Bemessungsgrundlage nahe 8 Mio. €, die Zulage im Millionenbereich.
Fallstudie lesenWie ein Metallverarbeiter mit einem GRW-Zuschuss in Komponenten für erneuerbare Energien diversifiziert hat.
Fallstudie lesenHäufige Fragen zur Energietechnik-Förderung
Ja, wir arbeiten mit Solar- und Energietechnikunternehmen in der ganzen EU. Ohne deutsche Gesellschaft kommen vor allem diese Wege infrage: der EIC Accelerator und Horizon Europe, offen für Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder assoziierten Land, Eurostars, an dem alle EU-Mitgliedstaaten teilnehmen, und der EU-Innovationsfonds für Projekte in der EU, Norwegen, Island oder Liechtenstein. Deutsche Programme setzen je nach Programm ein deutsches Unternehmen, eine Betriebsstätte, Niederlassung oder einen Standort in Deutschland voraus.
Der EIC Accelerator, Eurostars und Horizon Europe Cluster 5, jeweils für eine andere Konstellation. Der EIC Accelerator fördert ein einzelnes Startup oder KMU mit einer Durchbruchstechnologie: einen Zuschuss unter 2,5 Mio. € für die Entwicklung von TRL 6 bis 8, dazu optional eine Beteiligung von 1 bis 10 Mio. €. Eurostars fördert ein von einem KMU geleitetes F&E-Projekt mit Partnern aus mindestens zwei Ländern. Cluster 5 fördert Konsortien zu festgelegten Solar-, Speicher- und Netzthemen. Kombinieren lassen sich die Programme für unterschiedliche Phasen, Vorhaben oder Kostenpositionen, nie aber für dieselben Kosten doppelt.
Ja, wenn es in Deutschland steuerpflichtig ist, in der Regel über eine deutsche Tochtergesellschaft oder eine Betriebsstätte. Die Anspruchsberechtigung folgt der deutschen Steuerpflicht, und die Finanzverwaltung behandelt ein ausländisches Unternehmen mit deutscher Betriebsstätte als anspruchsberechtigt, soweit Deutschland das Besteuerungsrecht hat. Die Zulage beträgt 25 % der förderfähigen F&E-Kosten, für KMU 35 %, und wird auf die deutsche Steuer angerechnet. Auftragsforschung zählt nur, wenn der Auftragnehmer seine Geschäftsleitung in der EU oder in einem EWR-Staat hat, der Amtshilfe in Steuersachen leistet.
Ja, wenn die Fabrik zur aktuellen Ausschreibung passt. In der jüngsten Ausschreibung umfasste das Cleantech-Fertigungsthema Anlagen zur Herstellung von Komponenten für Photovoltaik, Solarthermie und Energiespeicher, ab 2,5 Mio. € Investitionsausgaben, bei bis zu 60 % der relevanten Kosten. Wechselrichter sind nicht genannt, ein Wechselrichterhersteller muss also belegen, dass sein Produkt eine Komponente dieser Systeme ist. Der Fonds bezahlt die Anlage, nicht die F&E davor, und die Themen ändern sich mit jeder Ausschreibung. Mehr zum EU-Innovationsfonds.
Ja, wenn das Vorhaben zum Feld Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung passt. Gefördert wird riskante F&E von KMU zu Technologien, die die Energieeffizienz erhöhen oder Treibhausgasemissionen senken, allein oder mit Forschungspartnern; die Klimawirkung muss beschrieben und, wo möglich, beziffert werden. Bei Auszahlung des Zuschusses brauchst du eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Unternehmen erhalten in der Regel 50 % ihrer Kosten, KMU mehr, und der Antrag beginnt mit einer Projektskizze.
Das hängt vom Programm ab. Bei der Forschungszulage gilt: Der Test eines Prototyps, auch die Validierung unter Bedingungen, die den realen Einsatz abbilden, ist F&E, bis die Testphase endet. Installation und Inbetriebnahme nach Herstelleranweisung, Tests nur für Zertifizierung oder Normen sowie Routineprüfungen gehören nicht dazu. Innovationsmaßnahmen in Horizon Europe können Pilotierung und Demonstration fördern, der Zuschuss des EIC Accelerator deckt die Entwicklung von TRL 6 bis 8, und der EU-Innovationsfonds hat ein Thema für Pilotvorhaben.
Bei der Forschungszulage ja, wenn drei Bedingungen erfüllt sind. Die Abschreibung auf bewegliche Wirtschaftsgüter wie Beschichtungsanlagen, Prüfstände, Klimakammern und Messtechnik zählt, wenn sie nach dem 27.03.2024 angeschafft oder hergestellt wurden, ausschließlich im F&E-Vorhaben genutzt werden und dafür notwendig sind. Eine Pilotlinie, die auch produziert, erfüllt das Kriterium der ausschließlichen Nutzung nicht. Sofort abgeschriebene geringwertige Wirtschaftsgüter zählen nicht, ebenso wenig Software und Lizenzen. Zuschussprogramme wenden für Ausrüstung eigene Kostenregeln an.
Ja, mehrere Programme sind genau für diese Phase gemacht. Die Forschungszulage wird auch bei Verlusten ausgezahlt: Was die Steuerschuld übersteigt, wird erstattet, sobald das Finanzamt die Zulage nach Ablauf des Wirtschaftsjahres festgesetzt hat. Das passt zu langen Validierungsphasen, in denen die Kosten Jahre vor dem Umsatz anfallen. Der EIC Accelerator steht Startups offen, sogar Gründern, die ihr Unternehmen erst bis zur Unterzeichnung der Finanzhilfevereinbarung (Grant Agreement) gründen. Gründer, die noch an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung sind, können mit EXIST beginnen.
Ja, und bei manchen Programmen hilft es sogar. Bei der Forschungszulage zählt Auftragsforschung mit 70 % des Entgelts für nach dem 27. März 2024 erteilte Aufträge (davor 60 %), wenn der Auftragnehmer seine Geschäftsleitung in der EU oder in einem EWR-Staat hat, der Amtshilfe in Steuersachen leistet. KMU-innovativ fördert Verbundprojekte, in denen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zu 100 % ihrer Kosten erhalten können. Nach den deutschen Eurostars-Regeln werden Hochschulen und Institute nur gefördert, wenn ein deutsches KMU einen erheblichen Teil der F&E-Arbeit trägt.
Nur in engen Fällen, vor allem über die GRW. Die Programme auf dieser Seite fördern Technologieentwicklung und Fertigung, nicht den Kauf von Standard-PV- oder Batteriesystemen. Nach dem GRW-Koordinierungsrahmen 2026 kann ein Standort in einer förderfähigen Region Investitionsbeihilfe für erneuerbare Erzeugung erhalten, die überwiegend den eigenen Energiebedarf deckt, zusammen mit Batteriespeichern, die Teil desselben Vorhabens sind. BAFA EEW fördert keine PV-Stromerzeugung; gefördert werden Solarthermie für Prozesswärme und, unter strengen Bedingungen, Stromspeicher.
Bei der Forschungszulage ist unser Honorar rein erfolgsbasiert: 10 % der Förderung bis 500.000 € pro Jahr und 5 % darüber, fällig erst nach der Auszahlung. Bei allen anderen Programmen besteht das Honorar aus einem festen Anteil plus einer Erfolgskomponente, beides vorab vereinbart. Der erste Förderfähigkeits-Check ist kostenlos und unverbindlich.
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