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Künstliche Intelligenz · Fallstudie

Forschungszulage für KI: erklärbare Dokumentenanalyse aus interner F&E

Praxisbeispiel auf Basis realer Projekte · anonymisiert, Zahlen gerundet · Stand:

Ein KI-Unternehmen ließ die Entwicklung einer erklärbaren, robusten und datenschutzkonformen Dokumentenanalyse fördern: Bemessungsgrundlage über 5 Mio. €, vollständig interne Personalkosten, ganz ohne Auftragsforschung.

1,75 Mio. €
Forschungszulage festgesetzt
5 Mio. €
Bemessungsgrundlage
Bis zu 35 %
KMU-Fördersatz
Auf einen Blick

Das Mandat in Zahlen

BrancheKünstliche IntelligenzErklärbare Dokumentenanalyse
Forschungszulage festgesetzt1,75 Mio. €100 % interne Personalkosten, 0 € Auftragsforschung
Bemessungsgrundlage5 Mio. €
ErgebnisBescheinigt, nur intern
Projekte1
KMU-FördersatzBis zu 35 %
Über das Unternehmen

Das Unternehmen und seine F&E

Das Unternehmen entwickelt KI-Methoden, die Dokumente nicht nur lesen, sondern das auf erklärbare, robuste und datenschutzkonforme Weise tun. Das ist anspruchsvoller, als es klingt. Ein Modell, dessen Entscheidungen nachvollziehbar sind, das auch bei schwierigen oder unvollständigen Eingaben stabil bleibt und das hohe Datenschutzanforderungen erfüllt, lässt sich nicht aus Standardbausteinen zusammensetzen. Geforscht wird an mehreren offenen Fronten zugleich.

Die gesamte Entwicklung fand im eigenen Haus statt. Es gab keine nennenswerte Auftragsforschung, die Bemessungsgrundlage speist sich vollständig aus der eigenen Personalarbeit des Unternehmens.

Die Herausforderung

Wo der förderfähige Kern lag

Bei KI-Projekten liegt das Risiko weniger in der Förderfähigkeit der Technologie, die meist gegeben ist, als in der präzisen Darstellung. Drei Dinge müssen stimmen.

Zunächst die Abgrenzung vom Stand der Technik zum richtigen Zeitpunkt. KI bewegt sich schnell. Was heute Standard ist, kann zum Projektstart offen gewesen sein. Entscheidend ist der Stand zum Projektstart, nicht der heutige.

Zweitens die saubere Erfassung der internen Personalkosten. Wenn die gesamte Förderung an den Personalkosten hängt, muss die förderfähige Personalarbeit über mehrere Jahre und ein großes Team hinweg korrekt erfasst und den Wirtschaftsjahren zugeordnet werden.

Drittens: die Sprache. Ein KI-Antrag darf nicht in Marketingbegriffen oder Buzzwords ertrinken. Die Prüfung will Methoden, Parameter, Metriken und die konkrete technische Ungewissheit sehen.

Neuheit Technisches Risiko / Unsicherheit Systematisches Vorgehen
Unser Ansatz

So haben wir den Fall aufgebaut

Wir haben das Projekt als experimentelle Entwicklung mit klar benannten offenen Forschungsfragen aufgebaut: Erklärbarkeit, Robustheit und Datenschutzkonformität jeweils als eigene technische Herausforderung mit offenem Ausgang. Wir haben den Stand der Technik zum Zeitpunkt des Projektstarts recherchiert und die etablierten Methoden benannt, von denen sich die Eigenentwicklung abhebt.

Wir haben die interne Arbeit sauber über die gesamte Laufzeit erfasst und den Geschäftsjahren zugeordnet, sodass jeder Euro im richtigen Jahr und zum richtigen Satz wirkt. Den Antragstext haben wir bewusst nüchtern gehalten: Methoden und Kennzahlen statt Schlagworte. Das Vorhaben wurde ohne Streit über die Förderfähigkeit bescheinigt.

So verlief der Fall

↻
Abgegrenzt
Offene Forschungsfragen benannt
↻
Dokumentiert
Eigenes Team, Jahr für Jahr
✓
Bescheinigt
Kein Streit über die Förderfähigkeit

Woraus die Bemessungsgrundlage bestand

Intern 100 %
Interne Personalkosten

Bemessungsgrundlage über 5 Mio. €, vollständig interne Personalkosten, 0 € Auftragsforschung. Die gezeigte Zahl ist beispielhaft.

Das Ergebnis

Eine Forschungszulage von 1,75 Mio. €.

Die Bemessungsgrundlage liegt bei rund 5,1 Mio. € über zwei Wirtschaftsjahre (2024 und 2025), vollständig aus internen Personalkosten. Mit 25 % auf den Anteil vor dem 28.03.2024 und dem KMU-Satz von 35 % danach ergibt das rund 1,75 Mio. € Forschungszulage, ohne einen einzigen Euro Auftragsforschung. Für ein KI-Unternehmen mit hohen Personalkosten ist das ein zentraler Finanzierungsbaustein.

Bemessungsgrundlage 5 Mio. € · KMU-Satz bis zu 35 %
Bescheinigt, nur internDas Ergebnis des Mandats.
Bemessungsgrundlage 5 Mio. €Anerkannte Kosten, auf denen die Zulage berechnet wird.
KMU-Fördersatz bis zu 35 %Auf die Bemessungsgrundlage angewendet.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Was andere Unternehmen lernen können

KI-Entwicklung ist ein starker Förderfall, mit der richtigen Darstellung. Drei Punkte sind entscheidend:

01

Das eigene Team ist der Motor

Bei personalintensiver Entwicklung fallen die eigenen Personalkosten des Unternehmens am stärksten ins Gewicht. Deshalb kommt es auf eine saubere, jahresweise Erfassung an.

02

Stand der Technik bei Projektstart

Gerade bei schnelllebiger Technologie entscheidet der Stand zu jenem Zeitpunkt über die Neuheit. Mit dem heutigen Stand zu argumentieren schwächt den Antrag.

03

Fundiert schreiben

Methoden, Parameter, Metriken und das konkrete technische Risiko überzeugen die Bewertung. Buzzwords nicht.

Mehr zur Forschungszulage: Der Leitfaden Forschungszulage: Voraussetzungen, Höhe und Antrag erklärt das Programm Schritt für Schritt. Wie wir dein Vorhaben begleiten, steht unter Forschungszulage-Beratung.

“
Künstliche Intelligenz ist eines der lohnendsten Felder für die Forschungszulage, die Arbeit ist personalintensiv, technisch tiefgehend und oft klar vom Stand der Technik abgrenzbar.
BeFunded Zur Forschungszulage
FAQ

Häufige Fragen zur Forschungszulage

Die häufigsten Fragen zu dieser Art von Fall. Kurze Antwort zuerst, Details danach.

Ja. KI- und Machine-Learning-Entwicklung ist regelmäßig förderfähig, wenn sie über den Stand der Technik hinausgeht und eine wissenschaftlich-technische Unsicherheit trägt. Das bloße Anwenden fertiger Modelle ohne eigene Entwicklung ist es nicht.

Nein. Die eigene Entwicklungsarbeit des Unternehmens fällt meist am stärksten ins Gewicht. Selbst ein Projekt ganz ohne Auftragsforschung kann eine Bemessungsgrundlage in Millionenhöhe erreichen.

Der Stand zum Zeitpunkt des Projektstarts. Weil sich KI schnell entwickelt, ist diese zeitliche Verankerung für die Neuheit besonders wichtig.

Die förderfähigen Personalkosten der Eigenentwicklung fließen in die Bemessungsgrundlage. Der Fördersatz wird angewandt, für KMU bis zu 35 % für Aufwendungen nach dem 27. März 2024.

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